Weiße gehörnte Heidschnucke
Wir haben uns für die Zucht und Haltung dieser Heidschnucken entschieden, weil es robuste und anspruchslose Tiere mit sehr guten Weideeigenschaften sind. Sicherlich spricht aus wirtschaftlicher Sicht einiges gegen die Haltung dieser Rasse, weshalb sie auch vom Aussterben bedroht ist. Andere Schafe haben wesentlich höheren Tageszunahmen, können bereits nach wenigen Monaten wieder gedeckt werden und liefern Wolle, die auch verwertet werden kann.
Die weiße gehörnte Heidschnucke darf erst mit etwa 18 Monaten gedeckt werden, weil sie erst dann die körperlichen Voraussetzungen hat. Da diese Tiere vorwiegend zur Landschaftspflege und somit auch auf kargen Flächen gehalten werden, wachsen sie natürlich auch nicht so schnell. Die grobe Wolle schützt vor Witterungseinflüssen, lässt sich allerdings nicht vermarkten. Dafür können die Schafe ohne Probleme lange im Winter draußen bleiben und verbeißen sehr gut Brennnesseln und Gebüsch.
Wir sind 2011 mit zehn Mutterschafen und einem Zuchtbock, unserem Stanley aus Löwendorf in die Herdbuchzucht gestartet. Nach und nach werden wir die Herde soweit aufbauen, dass sie den zur Verfügung stehenden Weideflächen gerecht wird.  Wir versuchen die Tiere so zu halten, dass ihre ursprünglichen robusten und widerstandsfähigen Eigenschaften erhalten bleiben. Eine ganzjährige Weidehaltung wird angestrebt, lediglich zur Ablammzeit und bei extremen Schnee- & Eis- verhältnissen bieten wir den Heidschnucken einen Offenstall mit Stroh, Heu & Silage an. Zuchttiere verkaufen wir Ihnen gerne, melden Sie sich bei uns!